Dann will ich langsamer gehen
auf diesem Boden der so leer ist,
dass ich ihn immer überging,
diesem Boden vor meinen Füssen
kühl
zwischen dem Meinen
und dem Deinen
zwischen meinem Körper
und deinem Gold –
Erst meine Hände und Füsse
auf diesen meinen Boden legen,
erst horchen
zwischen meinen Herzschlägen nach etwas horchen,
was noch nie da war
aus den Zwischenräumen zwischen meinen Rippen
etwas hervorlauschen
etwas in meine wartenden Arme beten
etwas einladen, sachte in seiner Zeit
zu landen
auf dem Boden vor meinen Füssen
was noch nie da war.
Ich will Halt machen
vor dem kühlen Stück Boden
nicht drüberstürmen
im Durst nach dem Du
Halt machen
die Unansehnlichkeit
des Bodens
aushalten
seine Leere aushalten
seine Leere
halten
seinen Durst
halten
bis dieser Durst
das Gefäss wird für das
was noch nie da war.